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Torgau

Förderzentrum an der Promenade Torgau

„Es ist normal, verschieden zu sein.“ (Richard Weizsäcker)

 

Schulart: Förderschule, Förderzentrum mit den Förderschwerpunkten Lernen und geistige Entwicklung

Anzahl der Schülerinnen und Schüler: aktuell 218 Schülerinnen und Schüler

Klassen: 21 Klassen

Infrastruktur der Schule

Das Schulgebäude an der Promenade befindet sich in der Innenstadt von Torgau. 

  • Moderne Unterrichtsräume:

    Die Schule verfügt über eine Vielzahl von modernen Unterrichts- und Fachräumen. Jeder Klassen- und Fachunterrichtsraum ist mit einem mobilen Computerplatz und 4 Klassenzimmer sind mit einer interaktiven Wandtafel ausgestattet.

  • Vielfältige Fachräume:

    Neben den regulären Unterrichtsräumen bietet die Schule spezialisierte Einrichtungen wie ein Informatikkabinett, eine Bibliothek, eine Förderwerkstatt sowie Räume für Werken, Textilarbeit und Musikausbildung. Diese Vielfalt unterstützt eine umfassende Bildung und individuelle Förderung der Schüler.

  • Therapeutische und sportliche Angebote:

    Die Infrastruktur umfasst auch eine Turn- und Gymnastikhalle, ein Therapiebad sowie Therapieräume, die für die sonderpädagogische Betreuung und die Förderung der emotionalen und sozialen Entwicklung der Schüler genutzt werden können.

Diese Punkte heben die moderne und vielfältige Infrastruktur der Schule hervor und betonen deren Bedeutung für die Bildung und Förderung der Schülerinnen und Schüler.

Für die sonderpädagogische Beratung in den Förderschwerpunkten emotionale und soziale Entwicklung und Sprache stehen uns ebenso Beratungsräume zur Verfügung.

Berufsorientierung und Berufsvorbereitung

  1. Praktische Erfahrungen:
    • Schüler mit dem Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“ absolvieren Praktika in Betrieben wie den Elbaue-Werkstätten, um praktische Fähigkeiten zu erwerben und Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu erhalten.
  2. Berufswahlpass und Potenzialanalyse:
    • Schüler mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“ führen einen Berufswahlpass und erstellen eine Potenzialanalyse, um ihre Stärken und Interessen zu identifizieren. Dies erfolgt bereits in Klasse 7 mit erstem Kontakt zur Agentur für Arbeit.
  3. Elternabende und Beratung:
    • Regelmäßige Elternabende mit der Agentur für Arbeit informieren über Möglichkeiten der Berufsorientierung und bieten Unterstützung durch den Integrationsfachdienst.
  4. Praktikum und Bewerbungstraining:
    • In den Klassen 8 und 9 besuchen die Schüler das Berufsinformationszentrum (BIZ) und nehmen an Bewerbungstrainings teil. Zudem absolvieren sie einwöchige Praktika sowie wöchentliche Schülerpraktika, um praktische Erfahrungen zu sammeln und ihre Bewerbungsunterlagen vorzubereiten.

 

KONTAKT

Conny Majatschek

Schulleiterin

Fischerstraße 26
04860 Torgau

03421 775710
Fax: 03421 775711

http://fszto.de/

Beratung/Unterstützung

Berufsberatung der Agentur für Arbeit Oschatz

Wo?
an Förderschulen, Oberschulen, Gymnasien, Beruflichen Schulzentren Nordsachsens

Wer?
Schülerinnen und Schüler

Was?
Persönliche Beratung (u.a. Schulsprechstunden, Unterricht, Elternabende) bei der Berufswahl sowie Berufsorientierung mit Hilfe von Medien- und Veranstaltungsangeboten u.a. in den Berufsinformationszentren (BiZ).

Die Berufsberatung hilft dir dabei:

  • Herauszufinden, welche Ausbildung, Studium oder Übergangsweg zu dir passt, z.B. durch Tests und Trainings
  • Fragen zu den Inhalten und Anforderungen zu klären
  • Informationen zum aktuellen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu erhalten
  • Alternativen zu entwickeln, wenn es mit dem Wunschberuf nicht funktioniert
  • Förderbedarfe festzustellen und ggf. in entsprechende Maßnahmen zu vermitteln
Schulsozialarbeit / sozialpädagogische Fachkräfte

Wo?

  • Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen
  • staatliche Oberschulen
  • staatliche Gymnasien
  • Sozialpädagogische Betreuung im Berufsvorbereitungsjahr an den Beruflichen Schulzentren
  • Schulsozialarbeit ist verortet in der Schule. Die Kontaktdaten der Ansprechpartner/-innen sind auf den Webseiten der Schulen vermerkt.

Wer?

  • Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5
  • Schulsozialarbeit ist ein Angebot der Kinder- und Jugendhilfe, bei dem sozialpädagogische Fachkräfte auf einer mit der Schule vereinbarten verbindlichen Grundlage kontinuierlich in der Schule tätig sind.
  • Sie wird bestimmt von den Grundprinzipien sozialer Arbeit, der Freiwilligkeit, der Selbstbestimmung sowie der Beteiligung bei der Inanspruchnahme entsprechender Leistungen.

Was?

  • beratende und begleitende Unterstützung sowie Hilfe für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern
  • Schulsozialarbeit ist (anonyme) Einzelberatung, Gruppen-, Seminar- und Projektarbeit für Jeden direkt in der Schule
  • Unterstützung im Schulalltag
  • Zusammenarbeit mit Eltern zu Erziehungsfragen
  • Förderung der sozialen Kompetenz
  • Verbesserung des Schulklimas und Reduzierung von Gewaltvorfällen an Schulen
Berufswahlpass

Berufswahlpass (BWP)

Der Berufswahlpass unterstützt junge Menschen, sich bei der Wahl eines Berufes zu orientieren und begleitet diesen Prozess:

  • Der BWP ermöglicht den Schülern, die Vielzahl an Informationen, Hinweisen, Vorlagen, Empfehlungen und Dokumenten zu ordnen.
  • Der BWP besteht aus einem Ordner mit farbigen Registerblättern zu unterschiedlichen Kapiteln für mehrere Schuljahre.
  • Alle wichtigen Themen im Berufs­orientierungs­prozess sind in Form von Arbeits- und Info­blättern enthalten.
  • Bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen können die Schüler aus der Vielzahl von Unterlagen entscheiden, welche Inhalte sie dem Bewerbungsschreiben beifügen.
  • Der BWP richtet sich an Schüler an Oberschulen, Gymnasien und Förderschulen, im BVJ und in Vorbereitungsklassen.

Alle Informationen, auch zu Bestellmodalitäten und -fristen, findet man unter berufswahlpass-sachsen.de.

Berufseinstiegsbegleitung

Wo?
Förderschulen, Oberschulen

Wer?

  • abschlussgefährdete Schülerinnen und Schüler der Oberschulen und Förderschulen des Freistaates Sachsen, die einen Hauptschulabschluss oder Förderschulabschluss anstreben
  • Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und/oder Behinderungen bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf sind in besonderem Maße einzubeziehen

Was?

  • individuelle Unterstützung und Begleitung förderungsbedürftiger junger Menschen
  • Erhöhung der Chancen der Schülerinnen und Schüler auf einen erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung
  • Unterstützung bei der Berufsorientierung, Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche
  • Begleitung in Übergangszeiten zwischen Schule und Berufsausbildung
  • Ziele: Erreichen des Schulabschlusses, Übergang in eine duale Ausbildung
  • Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses
Inklusionsassistenz

Wo
Allgemeinbildende (Oberschulen, Gymnasien, Förderschulen) und berufsbildende Schulen (Fachoberschulen, Berufliche Gymnasien, Berufsschulen, Berufsfachschulen

Wer?
Schüler/-innen ab Klasse 5

Was?
Inklusionsassistentinnen und Inklusionsassistenten sind im Rahmen eines Landesförderprogramms an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen im Einsatz. Sie unterstützen das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf bzw. Behinderung.

Die Tätigkeiten des Inklusionsassistenten umfassen:

  1. Unterricht:
    • Unterstützung der individuellen Entwicklung von Schülern in der Gruppe Unterstützung der Lehrkraft beim sozialen Lernen im Klassenverband
    • Gezielte Förderung von Schülern im Unterricht (Begleitmaßnahmen)
  2. Dokumentation der Entwicklung:
    • Mitwirkung bei der Erstellung von Entwicklungs- und Förderplänen sowie Bildungsvereinbarungen und deren Umsetzung
    • Zuarbeiten bei der Erstellung von Berichten, Gutachten, Beurteilungen und Zeugnissen
    • Protokollierung von individuellen Entwicklungsständen
    • Identifizierung individueller Entwicklungsmöglichkeiten
  3. Elternarbeit:
    • Teilnahme an Elterngesprächen und (thematischen) Elternabenden
  4. Außerunterrichtliche Aktivitäten:
    • unterstützende Funktion zum Erwerb lebenspraktischer Fähigkeiten
    • soziale Begegnung an außerunterrichtlichen Lernorten (Exkursionen, Ausflüge), Ganztagesangebote
    • Unterstützung der Lehrkraft bei Ganztagsangeboten
Schulbegleitung

Wo?
Förderschulen, Oberschulen

Wer?

  • abschlussgefährdete Schülerinnen und Schüler der Oberschulen und Förderschulen des Freistaates Sachsen, die einen Hauptschulabschluss oder Förderschulabschluss anstreben
  • Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und/oder Behinderungen bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf sind in besonderem Maße einzubeziehen

Was?

  • individuelle Unterstützung und Begleitung förderungsbedürftiger junger Menschen
  • Erhöhung der Chancen der Schülerinnen und Schüler auf einen erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung
  • Unterstützung bei der Berufsorientierung, Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche
  • Begleitung in Übergangszeiten zwischen Schule und Berufsausbildung
  • Ziele: Erreichen des Schulabschlusses, Übergang in eine duale Ausbildung
  • Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses