Evangelische Werkschule ist christlich, kreativ und individuell
Allgemeine Angaben zur Schule:
Die Evangelische Werkschule Naundorf ist eine freie, evangelische und staatlich anerkannte Oberschule im ländlichen Raum zwischen Oschatz und Mügeln.
Schulträger ist seit 2013 der Evangelische Werkschulverein e.V.
Die kleine, einzügige Oberschule mitten im Grünen bietet Schülern eine ruhige Lernumgebung.
Ein angstfreies Lernen und ein zugewandtes, weltoffenes Miteinander auf der Grundlage des christlichen Glaubens und Menschenbildes ist Teil des Schulkonzeptes.
Schüler: 123 Schülerinnen und Schüler (2025)
Klassen: 6 Klassen
Angebote und Schwerpunkte der Schule:
vertiefte Berufsorientierung
christliche Werteorientierung
Schulprojektwochen und Praktika
vielfältige Ganztagsangebote
gemeinsamer Wochenstart und Wochenabschluss der Schulgemeinschaft
regelmäßiger Kontakt mit Eltern und aktive Beteilung der Eltern am schulischen Leben
multiprofessionelles Inklusionsteam leistet dort Unterstützung wo sie benötigt wird
Wo?
an Förderschulen, Oberschulen, Gymnasien, Beruflichen Schulzentren Nordsachsens
Wer?
Schülerinnen und Schüler
Was?
Persönliche Beratung (u.a. Schulsprechstunden, Unterricht, Elternabende) bei der Berufswahl sowie Berufsorientierung mit Hilfe von Medien- und Veranstaltungsangeboten u.a. in den Berufsinformationszentren (BiZ).
Die Berufsberatung hilft dir dabei:
Herauszufinden, welche Ausbildung, Studium oder Übergangsweg zu dir passt, z.B. durch Tests und Trainings
Fragen zu den Inhalten und Anforderungen zu klären
Informationen zum aktuellen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu erhalten
Alternativen zu entwickeln, wenn es mit dem Wunschberuf nicht funktioniert
Förderbedarfe festzustellen und ggf. in entsprechende Maßnahmen zu vermitteln
Schulsozialarbeit / sozialpädagogische Fachkräfte
Wo?
Schulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen
staatliche Oberschulen
staatliche Gymnasien
Sozialpädagogische Betreuung im Berufsvorbereitungsjahr an den Beruflichen Schulzentren
Schulsozialarbeit ist verortet in der Schule. Die Kontaktdaten der Ansprechpartner/-innen sind auf den Webseiten der Schulen vermerkt.
Wer?
Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5
Schulsozialarbeit ist ein Angebot der Kinder- und Jugendhilfe, bei dem sozialpädagogische Fachkräfte auf einer mit der Schule vereinbarten verbindlichen Grundlage kontinuierlich in der Schule tätig sind.
Sie wird bestimmt von den Grundprinzipien sozialer Arbeit, der Freiwilligkeit, der Selbstbestimmung sowie der Beteiligung bei der Inanspruchnahme entsprechender Leistungen.
Was?
beratende und begleitende Unterstützung sowie Hilfe für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern
Schulsozialarbeit ist (anonyme) Einzelberatung, Gruppen-, Seminar- und Projektarbeit für Jeden direkt in der Schule
Unterstützung im Schulalltag
Zusammenarbeit mit Eltern zu Erziehungsfragen
Förderung der sozialen Kompetenz
Verbesserung des Schulklimas und Reduzierung von Gewaltvorfällen an Schulen
Praxisberater
Wo?
Praxisberaterinnen und Praxisberater an Oberschulen im Landkreis Nordsachsen
An folgenden Schulen im Landkreis Nordsachsen sind Praxisberaterinnen und Praxisberater tätig:
Erasmus-Schmidt-Oberschule, Delitzsch
Evangelisches Schulzentrum, Bad Düben
Friedrich-Tschanter-Oberschule, Eilenburg
Goetheschule Mügeln
Katharina von Bora Oberschule, Torgau
Lessing-Oberschule, Schkeuditz
Oberschule Beilrode
Oberschule Naundorf – Evangelische Werkschule
Oberschule Nordwest Torgau
Oberschule Taucha
Schule am Leinepark, Oberschule Krostitz
Wer?
Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sieben und acht an sächsischen Oberschulen
Die Teilnahme am Projekt ist für alle Schülerinnen und Schüler freiwillig und kostenlos.
Was?
Ziel des Projekts „Praxisberaterinnen und Praxisberater an Oberschulen“ ist die individuelle Förderung und die passgenaue berufliche Orientierung von Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen sieben und acht an sächsischen Oberschulen. Praxisberaterinnen und Praxisberater unterstützen Schülerinnen und Schüler dabei direkt an den Schulen.
Gemeinsam mit den Berufsberaterinnen und Berufsberatern der Agentur für Arbeit helfen sie den Schülerinnen und Schülern dabei, ihre Berufswahlkompetenz zu verbessern.
Folgende Aufgabenschwerpunkte beinhaltet das Projekt:
Durchführung des Potenzialanalyseverfahrens Profil AC in Klasse 7
Erstellen eines Entwicklungsplans, vorrangig auf Grundlage der Ergebnisse des Profil AC
Vorbereitung und Durchführung berufsorientierender Module je nach Schulbedarf
zusätzliche Betriebspraktika soziokulturelle Berufsorientierung Erkundung Beruflicher Schulzentren und Betriebserkundungen Intensivierung und Verstetigung der Zusammenarbeit mit externen Partnern, insbesondere regionaler Unternehmen
Inklusionsassistenz
Wo
Allgemeinbildende (Oberschulen, Gymnasien, Förderschulen) und berufsbildende Schulen (Fachoberschulen, Berufliche Gymnasien, Berufsschulen, Berufsfachschulen
Wer?
Schüler/-innen ab Klasse 5
Was?
Inklusionsassistentinnen und Inklusionsassistenten sind im Rahmen eines Landesförderprogramms an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen im Einsatz. Sie unterstützen das gemeinsame Lernen von Schülerinnen und Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf bzw. Behinderung.
Die Tätigkeiten des Inklusionsassistenten umfassen:
Unterricht:
Unterstützung der individuellen Entwicklung von Schülern in der Gruppe Unterstützung der Lehrkraft beim sozialen Lernen im Klassenverband
Gezielte Förderung von Schülern im Unterricht (Begleitmaßnahmen)
Dokumentation der Entwicklung:
Mitwirkung bei der Erstellung von Entwicklungs- und Förderplänen sowie Bildungsvereinbarungen und deren Umsetzung
Zuarbeiten bei der Erstellung von Berichten, Gutachten, Beurteilungen und Zeugnissen
Protokollierung von individuellen Entwicklungsständen
Teilnahme an Elterngesprächen und (thematischen) Elternabenden
Außerunterrichtliche Aktivitäten:
unterstützende Funktion zum Erwerb lebenspraktischer Fähigkeiten
soziale Begegnung an außerunterrichtlichen Lernorten (Exkursionen, Ausflüge), Ganztagesangebote
Unterstützung der Lehrkraft bei Ganztagsangeboten
Berufswahlpass
Berufswahlpass (BWP)
Der Berufswahlpass unterstützt junge Menschen, sich bei der Wahl eines Berufes zu orientieren und begleitet diesen Prozess:
Der BWP ermöglicht den Schülern, die Vielzahl an Informationen, Hinweisen, Vorlagen, Empfehlungen und Dokumenten zu ordnen.
Der BWP besteht aus einem Ordner mit farbigen Registerblättern zu unterschiedlichen Kapiteln für mehrere Schuljahre.
Alle wichtigen Themen im Berufsorientierungsprozess sind in Form von Arbeits- und Infoblättern enthalten.
Bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen können die Schüler aus der Vielzahl von Unterlagen entscheiden, welche Inhalte sie dem Bewerbungsschreiben beifügen.
Der BWP richtet sich an Schüler an Oberschulen, Gymnasien und Förderschulen, im BVJ und in Vorbereitungsklassen.
Alle Informationen, auch zu Bestellmodalitäten und -fristen, findet man unter berufswahlpass-sachsen.de.
Schulbegleitung
Wo?
Förderschulen, Oberschulen
Wer?
abschlussgefährdete Schülerinnen und Schüler der Oberschulen und Förderschulen des Freistaates Sachsen, die einen Hauptschulabschluss oder Förderschulabschluss anstreben
Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund und/oder Behinderungen bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf sind in besonderem Maße einzubeziehen
Was?
individuelle Unterstützung und Begleitung förderungsbedürftiger junger Menschen
Erhöhung der Chancen der Schülerinnen und Schüler auf einen erfolgreichen Übergang in eine Berufsausbildung
Unterstützung bei der Berufsorientierung, Berufswahl und Ausbildungsplatzsuche
Begleitung in Übergangszeiten zwischen Schule und Berufsausbildung
Ziele: Erreichen des Schulabschlusses, Übergang in eine duale Ausbildung